| Eine Heizung mit Charakter! |
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Aus einem Altbau wird ein Niedrigenergiehaus
Doch damit sollte nun Schluss sein, Frank und Brigitte Krause wollten das solide Gebäude, Baujahr 1930, nun endlich zukunftsweisend und ökologisch sinnvoll sanieren. Bei der Entscheidung für ein neues Heizsystem war Kreativität gefragt: die Fenster waren alt und die Isolierung im ganzen Gebäude entsprach nicht den modernen Standards.
Frank Euteneuer von der Firma Metternich Haustechnik entwickelte mit dem Ehepaar Krause ein Konzept und wandelte das Haus nach und nach in ein Niedrigenergiehaus um. Die Fenster wurden erneuert, Dach und Keller isoliert und die Luft-Wärmepumpe im Keller sorgt für behagliche Raumtemperaturen und warmes Wasser und scheint, wie Brigitte Krause bemerkt, Charakter zu haben. In allen Räumen wurden nachträglich Heizkörper montiert, die über Thermostate alle gewünschten Raumtemperaturen möglich machen. Jetzt, nach der Umbauphase, freut sich Brigitte Krause: “In den letzten 75 Jahren hat das Haus noch nie solche Wärme erlebt”. Monika Schneider, Energieberaterin und Architektin, hatte die Finanzierung bei der KfW empfohlen und die nötigen Unterlagen ausgefüllt. Aus diesem Programm vergibt die KfW Förderbank Darlehen zur Finanzierung von klimaschutzrelevanten Maßnahmen und allgemeinen Modernisierungsmaßnahmen in allen bestehenden Wohngebäuden. Finanziert werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten. Der Zinssatz richtet sich nach dem Anteil für STANDARD- bzw. ÖKO-PLUS- Maßnahmen an dem Kredit aus diesem Programm. Je höher der Kreditanteil für ÖKO-PLUS-Maßnahmen, umso günstiger der Zins. Für umfassende Klimaschutzmaßnahmen an Gebäuden, die vor 1979 errichtet wurden, steht das aus Bundesmitteln verbilligte KfW-CO2- Gebäudesanierungsprogramm auch weiterhin zur Verfügung.
Text und Fotos: Mechtild Steingahs-Roetz
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. November 2009 um 17:46 Uhr |
Referenzen











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