UKBS

Unnaer Kreis- Bau- & Siedlungsgesellschaft „Neubau Solarhaus Kamen“

Ziel der UKBS ist es, bezahlbaren und qualitativ hochwertigen Wohnraum in einem intakten sozialen Umfeld zu schaffen. Mittlerweile können auf diese nachhaltige Zielsetzung der UKBS über 3.000 zufriedene Mieter vertrauen. Gerade das soziale Engagement steht im Fokus. So können Mieter über 70 Jahren individuelle Unterstützungen im Alltag erfahren, indem wohnungsnahe Dienstleistungen angeboten werden. Dies führt dazu, dass auch im hohen Alter ein selbstbestimmtes Wohnen ermöglicht wird. Auch für junge Mieter gibt es Sonderprogramme, wie beispielsweise einen Preisnachlass von 15% für Studenten und Auszubildende auf die Kaltmiete.

Neben diesen sozialen Zielen stand bei dem Neubau „Solarhaus Kamen“ auch der ökologische Aspekt im Vordergrund. So entsteht an der Wilhelm-Bläser-Straße in 59174 Kamen auf einem Gelände von rund 5.500 m² ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt 30 Wohneinheiten auf 4 Wohnetagen, welches ausschließlich mit regenerativen Energien versorgt wird. Das Gebäude wird in Hybridbauweise aus einem Teil Massivbau und einem Teil Holzarchitektur ausgeführt. Es wird 12 verschiedene Wohnungstypen von 2- bis 4-Zimmer Wohnungen in Größen von 45 bis 105 m² geben.

Zum Einsatz kommt die modernste und effizienteste Haustechnik, die es derzeit am Markt gibt. Die Wärme- und Kälteversorgung gewährleistet eine Viessmann Vitocal 350-G Pro mit 114 kW Wärmeleistung und 88 kW Kälteleistung. Als Energiequelle dient ein Eis-Energiespeicher mit circa 9 m Durchmesser und einer lichten Innenhöhe von circa 4 m - bei einem Gesamt-Fassungsvermögen von rund 250.000 Liter. Als Regenerations- und Direktbetrieb-Quelle sowie für das Rückkühlen kommen 120 Kraftdach-Module mit insgesamt 40 kWpeak Leistung zum Einsatz. Eine Ost-West-Ausrichtung erzielt eine möglichst hohe Eigenstromnutzung. Auf der Sekundärseite kommt ein Niedertemperatursystem in Form einer Fußbodenheizung zum Tragen. Hierdurch können niedrigste Vorlauftemperaturen erzielt werden, die wiederum einen effizienten Anlagenbetrieb gewährleisten. Weitere Arbeiten umfassen die Be- und Entwässerungsanlagen, Feuerlöschleitungen, die Dachentwässerung, sämtliche sanitären Einrichtungen als auch die Wärmedämmung einhergehend mit Teilen des Brandschutzes.

Um die Durchlaufzeiten an der Baustelle zu optimieren und Nebenkosten wie Fahrtzeiten / Auslösen / Spesen einzusparen, wurde die Technikzentrale in weiten Teilen vorkonzeptioniert und modular vorgebaut. Die Fertigstellung ist für Mitte 2022 geplant.

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